Ich muss Sie ernstlich warnen, mein mir unbekannter Leser!
Warnen vor dem was Sie hier in Händen halten und, obwohl Sie es mir jetzt sicherlich noch nicht glauben mögen, auch vor ihnen selbst!
Die in diesem harmlos anmutenden Taschenbuch enthaltenen Aufzeichnungen des Francis Drayke sind alt, verblasst, aber dennoch nicht minder gefährlich, als am Tage ihrer Niederschrift.
Viele Jahre, vielleicht gar Jahrzehnte waren sie verschollen, lauerten geradezu in der Dunkelheit, vergessen von der Welt, verborgen im Spalt eines gesprungenen Türrahmens, bis zu jenem verhängnisvollen Tage, als ich schließlich ahnungslos ihren Weg kreuzte.
Eine lose, vergilbte Blättersammlung, zudem noch in fast unleserlicher Handschrift verfasst, das war der Schatz, den ich damals fand.
Geduldig wartete er im Gästezimmer eben jener heruntergekommenen Spelunke auf mich, in welcher Sie selbst Francis gleich zum ersten Mal begegnen werden und deren Namen ich hier bewusst nicht preisgebe.
Ich will es beschützen, mein Geheimnis, genauso wie das kleine Dorf, um das es in den kommenden Kapiteln am Rande geht.
Mein Herz schlägt schneller, allein bei dem Gedanken daran, denn wenn sie diese Zeilen hier lesen, bin ich hoffentlich bereits dort.
Seit ich mich vor Wochen endlich getraute, mich meinen Dämonen wahrlich zu stellen, ist mir außer Flugtickets und etwas Bargeld nur das geblieben, was ich am nackten Körper trage.
Meinen Beruf, meine Familie, selbst meine mich liebende Ehefrau habe ich diesem Wahn geopfert, aber hatte ich denn eine andere Wahl?
Warnen vor dem was Sie hier in Händen halten und, obwohl Sie es mir jetzt sicherlich noch nicht glauben mögen, auch vor ihnen selbst!
Die in diesem harmlos anmutenden Taschenbuch enthaltenen Aufzeichnungen des Francis Drayke sind alt, verblasst, aber dennoch nicht minder gefährlich, als am Tage ihrer Niederschrift.
Viele Jahre, vielleicht gar Jahrzehnte waren sie verschollen, lauerten geradezu in der Dunkelheit, vergessen von der Welt, verborgen im Spalt eines gesprungenen Türrahmens, bis zu jenem verhängnisvollen Tage, als ich schließlich ahnungslos ihren Weg kreuzte.
Eine lose, vergilbte Blättersammlung, zudem noch in fast unleserlicher Handschrift verfasst, das war der Schatz, den ich damals fand.
Geduldig wartete er im Gästezimmer eben jener heruntergekommenen Spelunke auf mich, in welcher Sie selbst Francis gleich zum ersten Mal begegnen werden und deren Namen ich hier bewusst nicht preisgebe.
Ich will es beschützen, mein Geheimnis, genauso wie das kleine Dorf, um das es in den kommenden Kapiteln am Rande geht.
Mein Herz schlägt schneller, allein bei dem Gedanken daran, denn wenn sie diese Zeilen hier lesen, bin ich hoffentlich bereits dort.
Seit ich mich vor Wochen endlich getraute, mich meinen Dämonen wahrlich zu stellen, ist mir außer Flugtickets und etwas Bargeld nur das geblieben, was ich am nackten Körper trage.
Meinen Beruf, meine Familie, selbst meine mich liebende Ehefrau habe ich diesem Wahn geopfert, aber hatte ich denn eine andere Wahl?
Die Worte der folgenden Schrift sind wie ein Virus, unersättlich.
Jede Zeile ein Geschwür, eine ach so vertraute Melodie die sich in den Gehörgängen festsetzt und einen einfach nicht mehr loslassen will.
Scheinbar harmlos beginnt das kleine Spiel, doch nur selten durchschauen wir im Leben bereits zu Anfang, wohin uns unser Handeln führen und was es uns letztlich vielleicht einmal kosten mag.
Der Mensch ist von Geburt aus neugierig, es liegt in unserer Natur.
Mit an Schizophrenie grenzender Selbstverständlichkeit begehren und fürchten wir zugleich, was immer da auch liegen mag, jenseits des viel beschworenen eigenen Tellerrands.
„Besser nichts riskieren“ denkt der Mensch und so ziehen wir lieber bei Zeiten ein in das, was wir als Normalität definieren, suchen unser Heil in geistiger Selbstverstümmelung, wiegen uns in trügerischer Sicherheit.
Mit Freuden schmeißen wir alle Türen ringsherum zu.
Wir sperren sie weg, all die verbotenen Wünsche, verdrängten Lüste und nie geäußerten Gedanken. Wir sperren sie weg und entsorgen anschließend die Schlüssel, was ist schon dabei? Nichts - nur ein weiterer Stein in der Wand aus Tabus, die uns ein Leben lang umgibt.
Bequem ist das, verständlich, aber diese Flucht in die Ignoranz lassen die Worte des früheren Lebemannes Francis Drayke nicht weiter zu!
Sie belegen, das es da auch ein anderes Leben gibt, außerhalb unserer Vorstellungen und jeglicher gesellschaftlichen Norm.
Er zeigt sie uns, all die versteckten, fast vergessenen Möglichkeiten des menschlichen Lebens, und während wir sie betrachten, sehen wir uns darin selbst als leicht verzerrtes Spiegelbild.
Jede Zeile ein Geschwür, eine ach so vertraute Melodie die sich in den Gehörgängen festsetzt und einen einfach nicht mehr loslassen will.
Scheinbar harmlos beginnt das kleine Spiel, doch nur selten durchschauen wir im Leben bereits zu Anfang, wohin uns unser Handeln führen und was es uns letztlich vielleicht einmal kosten mag.
Der Mensch ist von Geburt aus neugierig, es liegt in unserer Natur.
Mit an Schizophrenie grenzender Selbstverständlichkeit begehren und fürchten wir zugleich, was immer da auch liegen mag, jenseits des viel beschworenen eigenen Tellerrands.
„Besser nichts riskieren“ denkt der Mensch und so ziehen wir lieber bei Zeiten ein in das, was wir als Normalität definieren, suchen unser Heil in geistiger Selbstverstümmelung, wiegen uns in trügerischer Sicherheit.
Mit Freuden schmeißen wir alle Türen ringsherum zu.
Wir sperren sie weg, all die verbotenen Wünsche, verdrängten Lüste und nie geäußerten Gedanken. Wir sperren sie weg und entsorgen anschließend die Schlüssel, was ist schon dabei? Nichts - nur ein weiterer Stein in der Wand aus Tabus, die uns ein Leben lang umgibt.
Bequem ist das, verständlich, aber diese Flucht in die Ignoranz lassen die Worte des früheren Lebemannes Francis Drayke nicht weiter zu!
Sie belegen, das es da auch ein anderes Leben gibt, außerhalb unserer Vorstellungen und jeglicher gesellschaftlichen Norm.
Er zeigt sie uns, all die versteckten, fast vergessenen Möglichkeiten des menschlichen Lebens, und während wir sie betrachten, sehen wir uns darin selbst als leicht verzerrtes Spiegelbild.
Ich habe mich oft gefragt, warum gerade ich es war, der die vergilbten Blätter in Zimmer Nummer vierzehn jener abgelegenen Herberge fand, deren Namen ich Ihnen ebenfalls nicht hier nennen mag.
Reines Pech, verdammtes Glück, oder gibt es vielleicht doch einen tieferen Grund dafür, das mein Leben vor nunmehr fast zwei Jahren in eine gänzlich andere Richtung gelenkt wurde?
Fand ich Francis Niederschrift damals wirklich nur, weil mir nach exzessivem Alkoholgenuss meine Brille aus der zitternden Hand direkt hinter das schwere Directoire-Bett fiel, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?
War es Zufall, das gerade ich den schmalen Mauerspalt entdeckte, den Francis damals vor seiner Abreise so sorgfältig mit feuchtem Lehm verschloss, oder haben nicht vielleicht seine Aufzeichnungen mich gefunden?
Entscheidungen, Kreuzungen, Abzweigungen, Wege des Lebens.
Nur ein Schritt liegt im Grunde zwischen Gut und Böse, nämlich der erste, der Rest ist dann nur noch eine Frage der Zeit.
Die Entscheidung, welchen Weg wir gehen, treffen wir im Hier und Jetzt, jeden einzelnen Tag, ein Leben lang.
Je weiter sich jedoch dieses „Jetzt“ mit der Zeit von uns entfernt, je mehr es zu unserer persönlichen Vergangenheit wird, je weiter entfernen auch wir uns von dem Ort, an dem wir im Falle anders getroffener Entscheidungen heute vielleicht stehen könnten.
Reines Pech, verdammtes Glück, oder gibt es vielleicht doch einen tieferen Grund dafür, das mein Leben vor nunmehr fast zwei Jahren in eine gänzlich andere Richtung gelenkt wurde?
Fand ich Francis Niederschrift damals wirklich nur, weil mir nach exzessivem Alkoholgenuss meine Brille aus der zitternden Hand direkt hinter das schwere Directoire-Bett fiel, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?
War es Zufall, das gerade ich den schmalen Mauerspalt entdeckte, den Francis damals vor seiner Abreise so sorgfältig mit feuchtem Lehm verschloss, oder haben nicht vielleicht seine Aufzeichnungen mich gefunden?
Entscheidungen, Kreuzungen, Abzweigungen, Wege des Lebens.
Nur ein Schritt liegt im Grunde zwischen Gut und Böse, nämlich der erste, der Rest ist dann nur noch eine Frage der Zeit.
Die Entscheidung, welchen Weg wir gehen, treffen wir im Hier und Jetzt, jeden einzelnen Tag, ein Leben lang.
Je weiter sich jedoch dieses „Jetzt“ mit der Zeit von uns entfernt, je mehr es zu unserer persönlichen Vergangenheit wird, je weiter entfernen auch wir uns von dem Ort, an dem wir im Falle anders getroffener Entscheidungen heute vielleicht stehen könnten.
Eine Entscheidung, eine Sekunde, nur ein Sprung durchs Fenster der Bibliothek, machte aus der angesehenen Journalistin Ulrike Meinhof die Anführerin der sogenannten Baader-Meinhof-Bande, aber entspricht eine solche Sicht der Dinge denn wirklich den sogenannten Tatsachen?
Spiegelt sich in unseren Entscheidungen nicht vielmehr nur das wieder, was wirklich in uns steckt, unter all den Tricks und Spielereien?
Entscheiden wir in diesen als ach so entscheidend empfundenen Momenten wirklich etwas, oder tritt hier lediglich nach außen, was tief in uns bereits längst entschieden und abgemacht war?
Ich mache mich jetzt auf den Weg, wohl wissend, dass am Ende meiner Reise nur völlige Enttäuschung oder Erfüllung stehen kann, aber war es wirklich meine Entscheidung, diesen Weg zu gehen?
Die Frage ist unangenehm, lässt sie sich doch nicht mit Gewissheit beantworten, und doch glaube ich fest daran, dass die folgenden Seiten, so sehr sie mein Leben auch verändert haben, mich im Grunde nicht zu dem machten, was ich heute glaube zu sein.
Ohne die bereits tief in mir vorhandene Sehnsucht nach Unterwerfung, nach Erfüllung und Bestimmung, hätte ich sie wahrscheinlich einfach beiseitegelegt und vergessen, aber so waren sie der entscheidende Faktor, der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Spiegelt sich in unseren Entscheidungen nicht vielmehr nur das wieder, was wirklich in uns steckt, unter all den Tricks und Spielereien?
Entscheiden wir in diesen als ach so entscheidend empfundenen Momenten wirklich etwas, oder tritt hier lediglich nach außen, was tief in uns bereits längst entschieden und abgemacht war?
Ich mache mich jetzt auf den Weg, wohl wissend, dass am Ende meiner Reise nur völlige Enttäuschung oder Erfüllung stehen kann, aber war es wirklich meine Entscheidung, diesen Weg zu gehen?
Die Frage ist unangenehm, lässt sie sich doch nicht mit Gewissheit beantworten, und doch glaube ich fest daran, dass die folgenden Seiten, so sehr sie mein Leben auch verändert haben, mich im Grunde nicht zu dem machten, was ich heute glaube zu sein.
Ohne die bereits tief in mir vorhandene Sehnsucht nach Unterwerfung, nach Erfüllung und Bestimmung, hätte ich sie wahrscheinlich einfach beiseitegelegt und vergessen, aber so waren sie der entscheidende Faktor, der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Ursprünglich wollte ich das gefundene Manuskript vor meiner Abreise verbrennen, und wenn schon nicht endgültig vernichten, so doch wenigstens wieder dort verbergen, wo ich es gefunden habe.
Da sie es nun in Buchform in Händen halten, dürfte klar sein, dass ich mich gegen diesen Schritt entschieden habe.
Dies hier ist keine Schrift des Bösen, kein Aufruf zu Gewalt und Unzucht!
Francis Aufzeichnungen wollen niemanden verletzen, ganz im Gegenteil, sie sind viel mehr Katalysator für die eigene Seele, er weckt, was in uns steckt.
All unsere Begierden, Lüste, Gelüste und auch das, was wir als unsere „dunkle Seite“ betrachten und nur allzu gerne beiseiteschieben.
Was der Verfasser erlebt und erlitten hat, mögen manche als lächerlich, abartig oder gar krank empfinden, aber seien sie sich durch mich versichert, dass er es aus freiem Willen erduldet und zu großen Teilen genossen hat.
Da sie es nun in Buchform in Händen halten, dürfte klar sein, dass ich mich gegen diesen Schritt entschieden habe.
Dies hier ist keine Schrift des Bösen, kein Aufruf zu Gewalt und Unzucht!
Francis Aufzeichnungen wollen niemanden verletzen, ganz im Gegenteil, sie sind viel mehr Katalysator für die eigene Seele, er weckt, was in uns steckt.
All unsere Begierden, Lüste, Gelüste und auch das, was wir als unsere „dunkle Seite“ betrachten und nur allzu gerne beiseiteschieben.
Was der Verfasser erlebt und erlitten hat, mögen manche als lächerlich, abartig oder gar krank empfinden, aber seien sie sich durch mich versichert, dass er es aus freiem Willen erduldet und zu großen Teilen genossen hat.
Francis hat seinen Weg, seine ganz eigene Bestimmung gefunden, und ich weiß, dass er uns eben dies mit seinen Aufzeichnungen – wie unbeholfen und grobschlächtig sie auch immer teilweise sein mögen - mitteilen wollte.
Er wollte uns gewahr machen, wie entscheidend, ja geradezu existenziell ein kurzer Augenblick sein kann, und wie wichtig es ist, im Leben den Mut zu dieser Entscheidung für uns selber zu haben.
Ich lege seine Worte in ihre Hände, nach bestem Wissen und Gewissen.
Geben sie ihnen eine Chance!
Machen sie für sich daraus, was immer sie wollen, oder was sie, angesichts dessen, was in ihnen steckt, daraus machen können.
Tim Sodermanns, Berlin, Frühjahr 2010
Er wollte uns gewahr machen, wie entscheidend, ja geradezu existenziell ein kurzer Augenblick sein kann, und wie wichtig es ist, im Leben den Mut zu dieser Entscheidung für uns selber zu haben.
Ich lege seine Worte in ihre Hände, nach bestem Wissen und Gewissen.
Geben sie ihnen eine Chance!
Machen sie für sich daraus, was immer sie wollen, oder was sie, angesichts dessen, was in ihnen steckt, daraus machen können.
Tim Sodermanns, Berlin, Frühjahr 2010
Auch wenn der Schlaf, bedingt durch die aufwühlenden Träume welche ich hatte, während ich schlief, nicht besonders erholsam gewesen war, so fühlte ich mich danach gleichwohl deutlich besser.
Mein Kopf schmerzte immer noch gewaltig.
Ich musste ihn mir beim Sturz wirklich fast gespalten haben, aber das unsägliche Brennen im Hals, die entzündete Kehle also, hatte sich etwas beruhigt und so versuchte ich Anechka, welche mich weiterhin besorgt ansah, erneut anzusprechen.
„Ich… ich.. ich habe nur schlecht geträumt“, war die radebrechende Erklärung für meinen Aufschrei, und tatsächlich, auch wenn meine Stimme fürchterlich rau und zudem noch arg dünn klang, so gelang es schließlich doch, mich ihr zum ersten Mal verständlich zu machen.
Meine Retterin runzelte als Reaktion auf meine Worte nur kurz verwundert die Stirn, wand sich anschließend mit einem arglistigen Grinsen auf ihren vollen Lippen von mir ab und erwiderte mit spöttelndem Ton:
„Hmmmm, ganz so schlimm scheint es mir ja nicht gewesen zu sein“, wobei sie lässig mit ausgestrecktem Zeigefinger auf mein, sich durch die Bettlaken abzeichnendes, erigiertes Glied deutete.
Treffer versenkt, die Bemerkung verfehlte bei mir keinesfalls ihr Ziel.
Ich erstarrte, errötete, wusste nichts zu sagen und senkte so, wie ein beim Flunkern ertappter Schuljunge, langsam schamvoll meinen Blick.
Anechka gluckste vor Freude, kostete ihren Triumph über mich wahrlich in vollen Zügen aus, aber im Grunde hatte sie völlig recht.
So erschreckend und verstörend der Inhalt meiner nächtlichen Fantasien auch gewesen war, und das waren sie für mich wirklich, jedenfalls damals noch, so sehr hatte es mich andererseits erregt.
Ich musste ihn mir beim Sturz wirklich fast gespalten haben, aber das unsägliche Brennen im Hals, die entzündete Kehle also, hatte sich etwas beruhigt und so versuchte ich Anechka, welche mich weiterhin besorgt ansah, erneut anzusprechen.
„Ich… ich.. ich habe nur schlecht geträumt“, war die radebrechende Erklärung für meinen Aufschrei, und tatsächlich, auch wenn meine Stimme fürchterlich rau und zudem noch arg dünn klang, so gelang es schließlich doch, mich ihr zum ersten Mal verständlich zu machen.
Meine Retterin runzelte als Reaktion auf meine Worte nur kurz verwundert die Stirn, wand sich anschließend mit einem arglistigen Grinsen auf ihren vollen Lippen von mir ab und erwiderte mit spöttelndem Ton:
„Hmmmm, ganz so schlimm scheint es mir ja nicht gewesen zu sein“, wobei sie lässig mit ausgestrecktem Zeigefinger auf mein, sich durch die Bettlaken abzeichnendes, erigiertes Glied deutete.
Treffer versenkt, die Bemerkung verfehlte bei mir keinesfalls ihr Ziel.
Ich erstarrte, errötete, wusste nichts zu sagen und senkte so, wie ein beim Flunkern ertappter Schuljunge, langsam schamvoll meinen Blick.
Anechka gluckste vor Freude, kostete ihren Triumph über mich wahrlich in vollen Zügen aus, aber im Grunde hatte sie völlig recht.
So erschreckend und verstörend der Inhalt meiner nächtlichen Fantasien auch gewesen war, und das waren sie für mich wirklich, jedenfalls damals noch, so sehr hatte es mich andererseits erregt.
Ihre Worte brüskierten mich, aber nicht nur aufgrund meiner morgendlichen Erektion.
Nein, so etwas passierte schließlich fast allen Männern meines Alters im Schlaf, viel mehr schämte ich mich in Wirklichkeit für das, was Grund dieser unbewussten Versteifung gewesen war.
Wie konnte es mich erregen, gejagt, gefesselt und gequält zu werden?
Zugegeben, ich hatte in meinem bisherigen Leben bereits reichlich Gesellschaft von Damen gehabt, wobei die eine oder andere unter ihnen es auch durchaus genoss, beim Sex mit einem Schal oder Ähnlichem ans Bett gefesselt zu werden.
Ich war nicht prüde, und so ganz unbekannt war mir diese skurrile Art des Liebesspiels auch nicht.
Im Traum hatte ich gar bereits zuvor zuweilen bizarr zu nennende, erotische Fantasien gehabt, in denen Gefühle von Macht und Ohnmacht eine Rolle gespielt hatten, aber niemals in Verbindung mit Schmerz.
Niemals, war es bisher derart weit gegangen!
„Du hast dir mächtig die Birne geprellt, und bist nur noch nicht wieder ganz auf dem Damm. Ganz ruhig, alles ist o.k.“,
versuchte ich mich selber in Gedanken zu besänftigen, aber der innere Zweifel blieb, so sehr ich auch versuchte, meinen eigenen Worten Glauben zu schenken.
„Ist schon gut. Wissen wir wenigstens, dass er noch funktioniert“, riss Anechka mich neckisch aus meinen Bemühungen, und als ich sie fast schüchtern ansah, blickte ich zu meiner Überraschung in das freundliche Lächeln einer sehr attraktiv zu nennenden jungen Frau. Es fiel mir damals schwer, ihr Alter genau einzuschätzen.
Nein, so etwas passierte schließlich fast allen Männern meines Alters im Schlaf, viel mehr schämte ich mich in Wirklichkeit für das, was Grund dieser unbewussten Versteifung gewesen war.
Wie konnte es mich erregen, gejagt, gefesselt und gequält zu werden?
Zugegeben, ich hatte in meinem bisherigen Leben bereits reichlich Gesellschaft von Damen gehabt, wobei die eine oder andere unter ihnen es auch durchaus genoss, beim Sex mit einem Schal oder Ähnlichem ans Bett gefesselt zu werden.
Ich war nicht prüde, und so ganz unbekannt war mir diese skurrile Art des Liebesspiels auch nicht.
Im Traum hatte ich gar bereits zuvor zuweilen bizarr zu nennende, erotische Fantasien gehabt, in denen Gefühle von Macht und Ohnmacht eine Rolle gespielt hatten, aber niemals in Verbindung mit Schmerz.
Niemals, war es bisher derart weit gegangen!
„Du hast dir mächtig die Birne geprellt, und bist nur noch nicht wieder ganz auf dem Damm. Ganz ruhig, alles ist o.k.“,
versuchte ich mich selber in Gedanken zu besänftigen, aber der innere Zweifel blieb, so sehr ich auch versuchte, meinen eigenen Worten Glauben zu schenken.
„Ist schon gut. Wissen wir wenigstens, dass er noch funktioniert“, riss Anechka mich neckisch aus meinen Bemühungen, und als ich sie fast schüchtern ansah, blickte ich zu meiner Überraschung in das freundliche Lächeln einer sehr attraktiv zu nennenden jungen Frau. Es fiel mir damals schwer, ihr Alter genau einzuschätzen.
Ich glaubte an jenem Tage, sie sei so um die 23 Jahre alt, aber jetzt,
da ich mittlerweile ihr Geburtsjahr kenne und weiß, dass ich sie in diesem Moment sechs Jahre jünger gemacht habe,
verstehe ich auch wieso.
Es ist im Grunde ganz einfach, Anechka war nicht geschminkt.
Sie trug kein Rouge, keinen Lippenstift oder sonstige Kosmetik welche Frauen, die ich aus den Metropolen Europas oder genauer gesagt, aus deren Bordellen und Gasthäusern her kannte, in wahren Mengen auf ihren Gesichtern zu tragen pflegten.
Masken gleich, angeblich um so ihren jeweiligen Typ zu betonen, aber in den meisten Fällen doch wohl eher, um Makel zu verdecken oder, was der eigentliche Witz bei der Sache ist, um somit jünger zu wirken.
Anechka hatte all dies nicht nötig, ihr Lächeln war entwaffnend.
Ihrer Schönheit schien sie sich nicht bewusst zu sein, jedenfalls kokettierte sie nicht damit, und ich glaube, dass gerade darin der besondere, für mich betörende Reiz ihrer Erscheinung lag.
Hinzu kamen noch ihre weichen, aber durchaus feinen Gesichtszüge und das lange, streng hinter dem Kopf zum Pferdeschwanz zusammengebundene Haar, welches den jugendhaften Eindruck noch verstärkte und sie in meinen Augen beinahe unschuldig wirken ließ.
Es ist im Grunde ganz einfach, Anechka war nicht geschminkt.
Sie trug kein Rouge, keinen Lippenstift oder sonstige Kosmetik welche Frauen, die ich aus den Metropolen Europas oder genauer gesagt, aus deren Bordellen und Gasthäusern her kannte, in wahren Mengen auf ihren Gesichtern zu tragen pflegten.
Masken gleich, angeblich um so ihren jeweiligen Typ zu betonen, aber in den meisten Fällen doch wohl eher, um Makel zu verdecken oder, was der eigentliche Witz bei der Sache ist, um somit jünger zu wirken.
Anechka hatte all dies nicht nötig, ihr Lächeln war entwaffnend.
Ihrer Schönheit schien sie sich nicht bewusst zu sein, jedenfalls kokettierte sie nicht damit, und ich glaube, dass gerade darin der besondere, für mich betörende Reiz ihrer Erscheinung lag.
Hinzu kamen noch ihre weichen, aber durchaus feinen Gesichtszüge und das lange, streng hinter dem Kopf zum Pferdeschwanz zusammengebundene Haar, welches den jugendhaften Eindruck noch verstärkte und sie in meinen Augen beinahe unschuldig wirken ließ.
Dass dies bei Weitem nicht mehr der Fall war, wusste ich ja noch nicht,
und so entstand bei mir seinerzeit der Eindruck, dass sie um etliche Jahre jünger sein musste,
als ich es zu jener Zeit selber war.
Immer noch errötet, und zudem baff, ob des sich mir bietenden Anblicks, erwiderte ich ihr Lächeln mit einem schüchternen Grienen, nahm all meinen Mut zusammen und stellte mich ihr endlich persönlich vor:
“Hallo Anechka, mein Name ist Francis.“
„Freut mich, Francis“, kam postwendend als Antwort, wobei ihre Stimme ganz sanft, fast zärtlich klang, als sie meinen Namen das erste Mal aussprach.
Für die Dauer eines Wimpernschlages war ich hin und weg, überwältigt von dem Gefühl, bei ihr und noch am Leben zu sein.
Für einen ebenso winzigen Augenblick glaubte ich gar, Spuren dieser spontanen Zuneigung auch im Mienenspiel meines Gegenübers erblicken zu können, dann aber, kehrte ich in die harte Realität zurück.
Heute, da ich darüber zu entscheiden habe, ob ich dieser Frau mein restliches Leben widmen werde, scheint jener Augenblick bedeutender, fast magisch. Zu jener Zeit aber hatte ich andere Sorgen.
Wo war ich hier überhaupt, und was hatte man mit mir vor?
Immer noch errötet, und zudem baff, ob des sich mir bietenden Anblicks, erwiderte ich ihr Lächeln mit einem schüchternen Grienen, nahm all meinen Mut zusammen und stellte mich ihr endlich persönlich vor:
“Hallo Anechka, mein Name ist Francis.“
„Freut mich, Francis“, kam postwendend als Antwort, wobei ihre Stimme ganz sanft, fast zärtlich klang, als sie meinen Namen das erste Mal aussprach.
Für die Dauer eines Wimpernschlages war ich hin und weg, überwältigt von dem Gefühl, bei ihr und noch am Leben zu sein.
Für einen ebenso winzigen Augenblick glaubte ich gar, Spuren dieser spontanen Zuneigung auch im Mienenspiel meines Gegenübers erblicken zu können, dann aber, kehrte ich in die harte Realität zurück.
Heute, da ich darüber zu entscheiden habe, ob ich dieser Frau mein restliches Leben widmen werde, scheint jener Augenblick bedeutender, fast magisch. Zu jener Zeit aber hatte ich andere Sorgen.
Wo war ich hier überhaupt, und was hatte man mit mir vor?
Kalte Füße, kalte Füße, kalte Füße.
Ich rannte nackt ums Haus, dem Eingang der Werkstatt entgegen.
Es war saukalt, und obschon nicht mehr tiefster Winter, so lag doch noch in beachtlichem Maße Schnee. So beachtlich jedenfalls, dass ich bei jedem Schritt bis über die Knöchel meiner unbekleideten Füße im pulvrigen Weiß versank.
Die Dunkelheit war bereits hereingebrochen.
Man konnte kaum die sprichwörtliche Hand vor Augen sehen, aber ich kannte den Weg ja genau, war ihn die letzten Wochen schließlich täglich abgeschritten.
Ohne Zwischenfälle erreichte ich dann auch das doppeltürige Tor des Schuppens, in dem Anechka bereits seit einer Stunde auf mich wartete. Sie hatte das Wohnhaus leise verlassen, während ich noch in der Küche mit dem Abwasch beschäftigt gewesen war, jedenfalls, bis ich plötzlich die Haustüre ins Schloss fallen hörte.
Meine Nerven waren angespannt.
Nervös trat ich von einem Bein auf das andere, dann aber fasste ich mir ein Herz und klopfte zaghaft an.
Sekunden vergingen, keine Antwort, nichts. Mir stockte der Atem.
Fast schickte ich ein Stoßgebet gen Himmel, dann jedoch, als ich gerade den Mut gefunden hatte, es ein weiteres Mal mit etwas rabiaterem Klopfen zu versuche, erklang im Inneren auch schon Anechkas wohl vertraute Stimme.
Ich öffnete den Linken Flügel der Türe, schlüpfte hinein, schloss die Türe hinter mir und blickte verlegen umher.
Ich rannte nackt ums Haus, dem Eingang der Werkstatt entgegen.
Es war saukalt, und obschon nicht mehr tiefster Winter, so lag doch noch in beachtlichem Maße Schnee. So beachtlich jedenfalls, dass ich bei jedem Schritt bis über die Knöchel meiner unbekleideten Füße im pulvrigen Weiß versank.
Die Dunkelheit war bereits hereingebrochen.
Man konnte kaum die sprichwörtliche Hand vor Augen sehen, aber ich kannte den Weg ja genau, war ihn die letzten Wochen schließlich täglich abgeschritten.
Ohne Zwischenfälle erreichte ich dann auch das doppeltürige Tor des Schuppens, in dem Anechka bereits seit einer Stunde auf mich wartete. Sie hatte das Wohnhaus leise verlassen, während ich noch in der Küche mit dem Abwasch beschäftigt gewesen war, jedenfalls, bis ich plötzlich die Haustüre ins Schloss fallen hörte.
Meine Nerven waren angespannt.
Nervös trat ich von einem Bein auf das andere, dann aber fasste ich mir ein Herz und klopfte zaghaft an.
Sekunden vergingen, keine Antwort, nichts. Mir stockte der Atem.
Fast schickte ich ein Stoßgebet gen Himmel, dann jedoch, als ich gerade den Mut gefunden hatte, es ein weiteres Mal mit etwas rabiaterem Klopfen zu versuche, erklang im Inneren auch schon Anechkas wohl vertraute Stimme.
Ich öffnete den Linken Flügel der Türe, schlüpfte hinein, schloss die Türe hinter mir und blickte verlegen umher.
Es war dunkler als sonst, der Petromax stand erloschen auf dem Arbeitstisch.
Nur das Feuer loderte im Bemühen, den Raum zu erhellen, unterstützt allerdings von gut drei Dutzend brennender Kerzen, welche Anechka sorgsam in einer Art lockerer Kreisanordnung um die beiden in der Mitte des Raumes stehenden Baumstämme herum verteilt hatte.
Auf den horizontal von Wand zu Wand verlaufenden Stamm hatte sie an den Rändern ebenfalls Kerzen gestellt, allerdings nicht in der Mitte, wo sich alle Stämme zu einer Art großem H kreuzten.
Dort, wo ich bei meinem ersten Besuch im Schuppen die verrosteten Ösen blank poliert hatte, befand sich das Zentrum des Lichtkegels. Die Kisten und Kästen hingegen, welche an den Wänden aufgereiht weitestgehend im Dunkeln lagen, verstärkten die fokussierende Wirkung des erhellten Mittelkreises nur noch zusätzlich.
Anechka selber, saß zwar wie gewohnt auf ihrem Stuhl - einem bequemen Modell mit Sitzpolsterung, Arm- und Rückenlehne - dieser befand sich allerdings nicht an seinem angestammten Platz, sondern im Halbdunkel verborgen seitlich etwa fünf Meter neben dem Eingang.
Sie hatte die Beine übereinandergeschlagen, trug, so weit ich es unter diesen Lichtverhältnissen sehen konnte, ihre hohen Stiefel und blickte anscheinend in meine Richtung. Jedenfalls glaubte ich das, war es auch nur schwer auszumachen, denn ihr Mienenspiel blieb gänzlich im Dunkel verborgen.
Nur das Feuer loderte im Bemühen, den Raum zu erhellen, unterstützt allerdings von gut drei Dutzend brennender Kerzen, welche Anechka sorgsam in einer Art lockerer Kreisanordnung um die beiden in der Mitte des Raumes stehenden Baumstämme herum verteilt hatte.
Auf den horizontal von Wand zu Wand verlaufenden Stamm hatte sie an den Rändern ebenfalls Kerzen gestellt, allerdings nicht in der Mitte, wo sich alle Stämme zu einer Art großem H kreuzten.
Dort, wo ich bei meinem ersten Besuch im Schuppen die verrosteten Ösen blank poliert hatte, befand sich das Zentrum des Lichtkegels. Die Kisten und Kästen hingegen, welche an den Wänden aufgereiht weitestgehend im Dunkeln lagen, verstärkten die fokussierende Wirkung des erhellten Mittelkreises nur noch zusätzlich.
Anechka selber, saß zwar wie gewohnt auf ihrem Stuhl - einem bequemen Modell mit Sitzpolsterung, Arm- und Rückenlehne - dieser befand sich allerdings nicht an seinem angestammten Platz, sondern im Halbdunkel verborgen seitlich etwa fünf Meter neben dem Eingang.
Sie hatte die Beine übereinandergeschlagen, trug, so weit ich es unter diesen Lichtverhältnissen sehen konnte, ihre hohen Stiefel und blickte anscheinend in meine Richtung. Jedenfalls glaubte ich das, war es auch nur schwer auszumachen, denn ihr Mienenspiel blieb gänzlich im Dunkel verborgen.
„Auf die Knie!“
Ihre Stimme war fordernd.
Ich gehorchte augenblicklich, fiel auf die Selbigen und blickte sodann mit zusammengekniffenen Augen in der trügerischen Hoffnung in ihre Richtung, aus meiner veränderten Position nun vielleicht endlich einen direkten Blick auf ihr Gesicht erhaschen zu können.
Es war sinnlos.
Ihre Mimik blieb ein Rätsel, ganz im Gegensatz zu meiner, denn während sie - die Kerzen im Rücken - vom Lichtschein abgewandt thronte, kniete ich wie auf dem Präsentierteller, angestrahlt vom in meine Richtung fallenden Feuerschein.
Ich fühlte mich wie ausgestellt, entblößt, schutzlos und nackt am Boden.
„Sieh an, sieh an. Das klappt ja schon ganz gut, was?“ fragte sie sodann voller Hohn und mit solch bissigem Unterton, dass sich mein Puls augenblicklich beschleunigte und sich meine Nackenhärchen vor Anspannung aufstellten.
Ich blickte ein weiteres Mal hoffnungsvoll in ihre Richtung, aber meine Augen wollten sich einfach nicht an das Gegenlicht gewöhnen. Immer noch war sie von Schatten verhüllt und so gelang es mir nicht, ihren Gesichtsausdruck zu deuten, was mich zunehmend verunsicherte.
Ihre Stimme war fordernd.
Ich gehorchte augenblicklich, fiel auf die Selbigen und blickte sodann mit zusammengekniffenen Augen in der trügerischen Hoffnung in ihre Richtung, aus meiner veränderten Position nun vielleicht endlich einen direkten Blick auf ihr Gesicht erhaschen zu können.
Es war sinnlos.
Ihre Mimik blieb ein Rätsel, ganz im Gegensatz zu meiner, denn während sie - die Kerzen im Rücken - vom Lichtschein abgewandt thronte, kniete ich wie auf dem Präsentierteller, angestrahlt vom in meine Richtung fallenden Feuerschein.
Ich fühlte mich wie ausgestellt, entblößt, schutzlos und nackt am Boden.
„Sieh an, sieh an. Das klappt ja schon ganz gut, was?“ fragte sie sodann voller Hohn und mit solch bissigem Unterton, dass sich mein Puls augenblicklich beschleunigte und sich meine Nackenhärchen vor Anspannung aufstellten.
Ich blickte ein weiteres Mal hoffnungsvoll in ihre Richtung, aber meine Augen wollten sich einfach nicht an das Gegenlicht gewöhnen. Immer noch war sie von Schatten verhüllt und so gelang es mir nicht, ihren Gesichtsausdruck zu deuten, was mich zunehmend verunsicherte.
Sekunden verstrichen.
Sekunden, welche mir lang gedehnt, wie kleine Ewigkeiten erschienen.
Was erwartete mich? Hatte ich etwas getan, was sie erzürnt haben könnte?
Unsicherheit stieg in mir auf, breitete sich aus, wurde in dem Maße unerträglich, dass ich am liebsten laut geschrien hätte, wenn auch nur, um diese unerträgliche Stille zu durchbrechen.
Anechka aber saß einfach da, starrte mich regungslos an und wartete.
Endlich, einige weitere endlose Sekunden der Stille später, beendete sie mein Leid, sprach mich erneut an und forderte mit einem knappen, in Befehlston gesprochenen Satz dazu auf, etwas näher zu kommen.
Ich kroch gehorsam auf allen Vieren über den rauen Dielenboden auf sie zu, den Blick zu Boden gesenkt.
Drei, vielleicht vier Schritte, aber bald schon gebot sie mir, anzuhalten und mich wieder aufzurichten.
Ich gehorchte und erblickte zu meiner Verwunderung, dass wohl kaum die Hälfte der Strecke bewältigt und sie somit immer noch einige Meter von mir entfernt war.
Ich konnte sie nicht berühren, die Distanz zwischen uns blieb gewahrt, aber endlich konnte ich sie sehen, ein Anblick, welcher mir die Sprache verschlug.
Sekunden, welche mir lang gedehnt, wie kleine Ewigkeiten erschienen.
Was erwartete mich? Hatte ich etwas getan, was sie erzürnt haben könnte?
Unsicherheit stieg in mir auf, breitete sich aus, wurde in dem Maße unerträglich, dass ich am liebsten laut geschrien hätte, wenn auch nur, um diese unerträgliche Stille zu durchbrechen.
Anechka aber saß einfach da, starrte mich regungslos an und wartete.
Endlich, einige weitere endlose Sekunden der Stille später, beendete sie mein Leid, sprach mich erneut an und forderte mit einem knappen, in Befehlston gesprochenen Satz dazu auf, etwas näher zu kommen.
Ich kroch gehorsam auf allen Vieren über den rauen Dielenboden auf sie zu, den Blick zu Boden gesenkt.
Drei, vielleicht vier Schritte, aber bald schon gebot sie mir, anzuhalten und mich wieder aufzurichten.
Ich gehorchte und erblickte zu meiner Verwunderung, dass wohl kaum die Hälfte der Strecke bewältigt und sie somit immer noch einige Meter von mir entfernt war.
Ich konnte sie nicht berühren, die Distanz zwischen uns blieb gewahrt, aber endlich konnte ich sie sehen, ein Anblick, welcher mir die Sprache verschlug.
Anechka trug, wie ich es bereits von der Türe aus vermutet hatte, ihre schweren Stiefel, welche sie im Winter wohl bei längeren Fußmärschen zuverlässig vor Nässe und Kälte schützten. Der Rest ihrer Kleidung war allerdings keinesfalls zu diesem Zweck ersonnen worden, denn alles, was sie trug, war hauchdünn und lag zudem noch so eng am Körper an, dass sich ihre Brüste und sonstigen weiblichen Rundungen nur allzu deutlich abzeichneten.
Alles schien aus einer Art dunkler Seide oder Nylon gefertigt, und passte in seiner Exclusivität so gar nicht in die uns umgebene rustikale Atmosphäre einer aus groben Baumstämmen gezimmerten Hütte.
Ich schluckte, konnte die Augen aber nicht von ihr lassen.
Unaufhörlich ließ ich meinen Blick wandern, erhaschte hier einen schüchternen Blick auf stramme, im Licht verlockend schimmernde Innenschenkel, dort den sich abzeichnenden Schatten eines spärlich verhüllten Nippels. Direkt darunter, gar den hervorschimmernden Ansatz ihrer jungen, drallen Brust.
Anechka wirkte völlig entspannt.
Ihr Gesichtsausdruck, ihre ganze Körpersprache zeugte von Souveränität und Stärke. Sie präsentierte sich mir, war sich ihrer Wirkung auf mich absolut bewusst und setzte ihre Reize gezielt gegen mich ein.
Alles schien aus einer Art dunkler Seide oder Nylon gefertigt, und passte in seiner Exclusivität so gar nicht in die uns umgebene rustikale Atmosphäre einer aus groben Baumstämmen gezimmerten Hütte.
Ich schluckte, konnte die Augen aber nicht von ihr lassen.
Unaufhörlich ließ ich meinen Blick wandern, erhaschte hier einen schüchternen Blick auf stramme, im Licht verlockend schimmernde Innenschenkel, dort den sich abzeichnenden Schatten eines spärlich verhüllten Nippels. Direkt darunter, gar den hervorschimmernden Ansatz ihrer jungen, drallen Brust.
Anechka wirkte völlig entspannt.
Ihr Gesichtsausdruck, ihre ganze Körpersprache zeugte von Souveränität und Stärke. Sie präsentierte sich mir, war sich ihrer Wirkung auf mich absolut bewusst und setzte ihre Reize gezielt gegen mich ein.
Ich wollte sie berühren, meine Hände über den - ihren warmen Körper zur Gänze bedeckenden - glatten Stoff gleiten lassen, mich an ihr reiben, sie spüren, mehr als alles auf der Welt.
Augenscheinlich wollte dies jemand anderes hier nun ebenfalls, denn etwa einen Meter unterhalb meiner gierigen Augen, richtete sich mein Penis zu voller Größe auf und bekräftigte so, deutlich und für alle sichtbar, sein reges Interesse an der vor ihm sitzenden Schönheit.
Anechka kicherte amüsiert, denn selbstredend war mein Verlangen ihr nicht verborgen geblieben.
Wie in Zeitlupe streckte sie ihren rechten Arm nach mir aus, verharrte und winkte mich sodann durch das lässige Krümmen ihres Zeigefingers dichter zu sich heran.
Sie grinste breit, wie eine freudig erregte Katze der das Kunststück gelungen ist, eine fette Maus zu sich in ihr Loch zu locken, und genau so fühlte es sich auch an.
Ich kroch näher, bis die Spitzen ihrer Stiefel zwischen meinen Händen erschienen, ich mich also direkt vor ihr befand.
Langsam richtete ich mich hier auf, nicht ohne meinen Blick ein weiteres Mal genießerisch über den Schaft der Schnürstiefel hinweg ihren knapp verhüllten Körper hinauf gleiten zu lassen.
Aus der Nähe wirkte alles noch glatter, wie eine zweite Haut.
Jede Wölbung ihres Körpers war deutlich wahrzunehmen.
Augenscheinlich wollte dies jemand anderes hier nun ebenfalls, denn etwa einen Meter unterhalb meiner gierigen Augen, richtete sich mein Penis zu voller Größe auf und bekräftigte so, deutlich und für alle sichtbar, sein reges Interesse an der vor ihm sitzenden Schönheit.
Anechka kicherte amüsiert, denn selbstredend war mein Verlangen ihr nicht verborgen geblieben.
Wie in Zeitlupe streckte sie ihren rechten Arm nach mir aus, verharrte und winkte mich sodann durch das lässige Krümmen ihres Zeigefingers dichter zu sich heran.
Sie grinste breit, wie eine freudig erregte Katze der das Kunststück gelungen ist, eine fette Maus zu sich in ihr Loch zu locken, und genau so fühlte es sich auch an.
Ich kroch näher, bis die Spitzen ihrer Stiefel zwischen meinen Händen erschienen, ich mich also direkt vor ihr befand.
Langsam richtete ich mich hier auf, nicht ohne meinen Blick ein weiteres Mal genießerisch über den Schaft der Schnürstiefel hinweg ihren knapp verhüllten Körper hinauf gleiten zu lassen.
Aus der Nähe wirkte alles noch glatter, wie eine zweite Haut.
Jede Wölbung ihres Körpers war deutlich wahrzunehmen.
Lediglich um die Hüften hatte Anechka einen kurzen Faltenrock geschlungen, welcher zwar ebenfalls aus glattem Material gearbeitet verführerisch im Lichtschein glänzte, aber nicht derart eng auf den Körper geschnitten war.
Was darunter lag, blieb so selbst aus meiner niedrigen, knienden Position heraus verborgen, denn der Rock verwehrte allzu neugierige Blicke zwischen ansonsten deutlich präsentierte Innenschenkel.
Alles war in Schwarz gehalten.
Das Outfit schien sehr transparent, fast durchsichtig, und ich schäme mich keinesfalls zuzugeben, dass mir bei diesem Anblick buchstäblich das Wasser im Munde zusammen lief.
„Gefällt dir, was du siehst, mein Sklave?“
Anechkas Ton war freundlich, fast schüchtern, aber das hinzugefügte „Sklave“ am Ende ihrer Frage traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Ich liebte, wenn sie mich so nannte. Es erregte mich und ich wusste auch, dass ihr dieser Umstand nur allzu bewusst war.
„Ja Herrin“ presste ich durch vor Anspannung wie verschlossen wirkende Lippen hervor und errötete leicht ob meines Geständnisses, obwohl mein immer noch hart erigierter Penis eine andere, deutlichere Sprache sprach.
„Gut, du hast es dir wahrlich verdient“ fuhr sie ohne Zögern, mit immer noch gütiger Stimme fort, worauf ich nur noch verlegener wurde, noch tiefer rot anlief und meinen Blick für einen Moment zu Boden senkte.
Nachdem sie mir einen Augenblick des Verschnaufens gestattet hatte, legte Anechka ihren Zeigefinger unter mein Kinn und sorgte mit sanftem Druck dafür, dass sich mein Blick wieder nach oben richtete, zu ihr hinauf.
Was darunter lag, blieb so selbst aus meiner niedrigen, knienden Position heraus verborgen, denn der Rock verwehrte allzu neugierige Blicke zwischen ansonsten deutlich präsentierte Innenschenkel.
Alles war in Schwarz gehalten.
Das Outfit schien sehr transparent, fast durchsichtig, und ich schäme mich keinesfalls zuzugeben, dass mir bei diesem Anblick buchstäblich das Wasser im Munde zusammen lief.
„Gefällt dir, was du siehst, mein Sklave?“
Anechkas Ton war freundlich, fast schüchtern, aber das hinzugefügte „Sklave“ am Ende ihrer Frage traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Ich liebte, wenn sie mich so nannte. Es erregte mich und ich wusste auch, dass ihr dieser Umstand nur allzu bewusst war.
„Ja Herrin“ presste ich durch vor Anspannung wie verschlossen wirkende Lippen hervor und errötete leicht ob meines Geständnisses, obwohl mein immer noch hart erigierter Penis eine andere, deutlichere Sprache sprach.
„Gut, du hast es dir wahrlich verdient“ fuhr sie ohne Zögern, mit immer noch gütiger Stimme fort, worauf ich nur noch verlegener wurde, noch tiefer rot anlief und meinen Blick für einen Moment zu Boden senkte.
Nachdem sie mir einen Augenblick des Verschnaufens gestattet hatte, legte Anechka ihren Zeigefinger unter mein Kinn und sorgte mit sanftem Druck dafür, dass sich mein Blick wieder nach oben richtete, zu ihr hinauf.
„Da gibt es keinen Grund schüchtern oder bescheiden zu sein, Sklave.
Wenn ich dich lobe, dann hast du es auch verdient, verstanden?“
Während dieser Frage hielt sie ihren Zeigefinger die ganze Zeit als eine Art Mahnung unter meinem Kinn ausgestreckt, wohl um ein Ausweichen meines Blicks zu unterbinden.
Dann aber zog sie ihre Hand ruhig zurück auf ihren Schoß und ich nickte bald, als Zustimmung dafür, dass ich sie verstanden und begriffen hatte.
„Sechsundzwanzig Tage Keuschheit. Nun, das ist ab jetzt dein Platz im Leben, aber dennoch ist diese Leistung durchaus anzuerkennen. Ehrlich, schließlich weiß ich doch, wie oft mich dein kleiner Freund bereits morgens in seiner jetzigen Ausdehnung begrüßt hat.“
Ihr Blick wanderte unwillkürlich hinunter zu meinem steifen, kleinen Freund.
Sie streckte ein Bein nach mir aus, erreichte bald mit dem Fuß mein Glied, verzog den Mund zum mir bereits vertrauten, hämischen Grinsen, und ließ ihre Schuhspitze mehrfach langsam meinen Schaft hinauf und wieder hinab gleiten.
Wie zu erwarten, zuckte mein Schwanz vor Begeisterung bei jeder neuerlichen Berührung ihres Stiefels.
Es fühlte sich einfach herrlich an, nach der langen Zeit der Entbehrung wieder stimuliert zu werden, und sei es auch nur von einem gegerbten Stück Leder.
Anechka aber lachte, zog ihren Fuß zurück, lehnte sich auf dem Stuhl nach vorne, so, dass ihr Gesicht dicht an das meine heran kam und sprach…
Wenn ich dich lobe, dann hast du es auch verdient, verstanden?“
Während dieser Frage hielt sie ihren Zeigefinger die ganze Zeit als eine Art Mahnung unter meinem Kinn ausgestreckt, wohl um ein Ausweichen meines Blicks zu unterbinden.
Dann aber zog sie ihre Hand ruhig zurück auf ihren Schoß und ich nickte bald, als Zustimmung dafür, dass ich sie verstanden und begriffen hatte.
„Sechsundzwanzig Tage Keuschheit. Nun, das ist ab jetzt dein Platz im Leben, aber dennoch ist diese Leistung durchaus anzuerkennen. Ehrlich, schließlich weiß ich doch, wie oft mich dein kleiner Freund bereits morgens in seiner jetzigen Ausdehnung begrüßt hat.“
Ihr Blick wanderte unwillkürlich hinunter zu meinem steifen, kleinen Freund.
Sie streckte ein Bein nach mir aus, erreichte bald mit dem Fuß mein Glied, verzog den Mund zum mir bereits vertrauten, hämischen Grinsen, und ließ ihre Schuhspitze mehrfach langsam meinen Schaft hinauf und wieder hinab gleiten.
Wie zu erwarten, zuckte mein Schwanz vor Begeisterung bei jeder neuerlichen Berührung ihres Stiefels.
Es fühlte sich einfach herrlich an, nach der langen Zeit der Entbehrung wieder stimuliert zu werden, und sei es auch nur von einem gegerbten Stück Leder.
Anechka aber lachte, zog ihren Fuß zurück, lehnte sich auf dem Stuhl nach vorne, so, dass ihr Gesicht dicht an das meine heran kam und sprach…